Drei Medaillen bei Bayerischen Blockwettkämpfen für das LAZ

Mühldorf
Eine weite Fahrt nahmen die Athleten mit Eltern und Betreuern auf sich, um ihr Können bei den Bayerischen Titelkämpfen in Mühldorf am Inn unter Beweis zu stellen. Vielseitigkeit war gefragt bei den Bestenkämpfen im Blockmehrkampf, der aus fünf leichtathletischen Disziplinen besteht. Der Aufwand sollte belohnt werden. Mit drei Medaillen und vielen persönlichen Bestleistungen kehrten die jungen Würzburger der Jahrgänge 1995 und 1996 aus dem Bayerischen Süden zurück.
Besonders erfolgreich waren dabei der Veitshöchheimer Philipp Hellwich und der Rottendorfer Alexander Schuster. Beide Athleten konnten in der Einzelwertung Podestplätze erringen.
Philipp Hellwich, der zu den besten Bayerischen Schülern im Diskuswurf und Kugelstoßen gehört, bewies in Mühldorf auch seine Mehrkämpferqualitäten. Dabei punktete er vor allen Dingen mit seinen weiten Würfen und Stößen. Hellwich stieß die Kugel auf hervorragende 13,52m und warf den Diskus auf 44,84m. In der Gesamtwertung belegte der 14-jährige den zweiten Rang und sicherte sich damit die Silbermedaille.
Ähnlich erfolgreich war sein Vereinskamerad Alexander Schuster. Der in Höchberg trainierende 15-jährige erwischte einen besonders guten Tag und brachte es zu vielen persönlichen Bestleistungen. Besonders stark sind dabei seine Sprintleistungen einzuschätzen. Über die 100m-Strecke blieb er mit 11,74m erstmalig und dennoch deutlich unter der 12s-Marke. Auch über die 80m-Hürden-Distanz war er mit 11,82m einer der Schnellsten. Weitere persönliche Bestleistungen gab es für ihn außerdem noch im Hochsprung und im Weitsprung. Schuster belegte damit einen hervorragenden 3. Platz im Block Sprint/Sprung.
Doch dies war noch nicht das Ende der Erfolge für die Würzburger Leichtathleten. In der Mannschaftswertung errangen Hellwich und Schuster zusammen mit ihren Teamkollegen vom LAZ Kreis Würzburg außerdem noch die Bronzemedaille. An diesem Erfolg beteiligt waren Alexander Zink, der in seiner Alterklasse guter Fünfter wurde, Jonas Mathiasch und Alexander Wollert.
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