Historie
| 1990 |
| Im November 1990 trafen sich die Abteilungsleiter von der TG Höchberg (Friedebert Reble), DJK Rimpar (Otwin Hack), TB Jahn Margetshöchheim (Konrad Gerhard), DJK Würzburg (Harald Göbel), TSV Güntersleben (Maria Struch), TG Veitshöchheim (Manfred Roßner), SV Sieboldshöhe (Rudi Zimmer), TSV Lengfeld (Hildegard Walter) im "Grünen Adler" in Würzburg und gründeten das LAZ Kreis Würzburg. Im Pressebericht der Main-Post war die Rede davon, den Attraktivitäts- verlust der Leichtathletik im Raum Würzburg zu stoppen. Die Grün- dungsmitglieder erhofften sich die Bildung von leistungsfähigen Staffeln und Mannschaften, eine effektivere Nutzung der Sportstätten, sowie eine Kostenersparnis durch den gemeinsamen Trainingsbetrieb und die Bildung von Fahrtgemeinschaften. Dabei sollte leistungsorientierter Sport ebenso wie der Breitensport für alle Altersklassen möglich sein. Mit im Boot war von Anfang an (1. Januar 1991) das Möbelhaus Neubert in Würzburg-Heidingsfeld als Hauptsponsor. |
| 1991 |
| Die Bilanz der ersten gemeinsamen Saison im LAZ fiel allgemein sehr positiv und erfolgreich aus. Ein erster Meilenstein war der Gewinn der Bayerischen Meisterschaft im DSMM-Wettbewerb unserer "Buben" in Friedberg mit 1500 Punkten Vorsprung vor LAC Quelle Fürth. In der Friedberger Siegermannschaft standen u.a. Trainer Christoph Hack und Sprinter Stefan Schrauth. Bei den Landesmeisterschaften in der Halle besiegte Roman Vogentanz über 60m alle bayerischen A-Jugendlichen und Elfi Fischer triumphierte im Straßenlauf-Cup des Deutschen Leichtathletik-Verbandes als Siegerin. Senior Dr. Hans Walter startete bei den Bayerischen und bei den Süddeutschen Meisterschaften im Mehrkampf und belegte jeweils Platz eins. Im Weitsprung notierten wir Konrad Gerhard als bayerischen Seniorenmeister. Auf dem Günterslebener Sportgelände richteten wir die Bahneröffnung 1991 aus und in Veitshöchheim die Kreismeisterschaften des BLV Kreis Würzburg. |
| 1992 |
| Der Beginn einer beispiellosen Ära des Stabhochspringens begann im LAZ mit den bayerischen Meistertiteln der Jugendlichen Silvie Ulbrich in der Halle und im Freien. In Alzenau erlebte Miriam Roth den Höhepunkt ihrer Karriere mit dem Sieg bei den Bayerischen Meisterschaften im Siebenkampf der Frauen. Im Nachwuchsbereich etablierte sich Gina Ziegler (W14) mit ihren Landestiteln im Kugelstoßen und Diskuswerfen. Beim Blockwettkampf Wurf in Salzgitter überraschte sie gar mit dem 3. Platz bei den Deutschen Schüler- Mehrkampfmeisterschaften. Gina war auch der Garant für den Sieg der Mädchenmannschaft beim Bayerischen Endkampf DSMM in Roth. Im Seniorenbereich gelang der größte Erfolg Gaby Heppt mit der Silbermedaille über 100m Hürden bei den Deutschen Meisterschaften. Zu Saisonbeginn fand der Kreis-Staffeltag in Veitshöchheim statt, die Kreismeisterschaften wurden in Güntersleben veranstaltet. Die Staffelmeisterschaften des Bezirks Unterfranken verteilten wir nach Güntersleben, Höchberg und Veitshöchheim. Zum erstenmal richteten wir eine gemeinsame LAZ-Sportlerehrung im Bischof-Schmitt-Haus in Rimpar aus. |
| 1993 |
| "Dann waren es nur noch sieben" (Main-Post). Der SV Sieboldshöhe schied zum 31.12.1992 aus dem LAZ Kreis Würzburg aus. Mit der zwölfjährigen Monika Götz als Siegerin im Weitsprung W13 tauchte zum erstenmal ein Name bei den Bayerischen Schülermeisterschaften auf, der in den folgenden Jahren noch für Schlagzeilen sorgen sollte. Das Stabhochspringen wurde da noch von der dreifachen bayerischen Meisterin (Jugend Halle, Jugend und Juniorinnen im Freien) Silvie Ulbrich beherrscht. Martin Kuchenmeister erlief den dritten Platz beim Deutschen Berglauf-Pokal. Unser Schüler-Team holte den bayerischen Mannschafts-Meistertitel zum zweitenmal in Wunsiedel völlig überraschend. Abbonementsieger im Seniorenweitsprung Konrad Gerhard holte auch heuer wieder seinen Titel ab. Die Saison wurde mit dem Werfertag in Veitshöchheim eröffnet. In Güntersleben trafen sich die Mittelstreckenstaffeln des Bezirks zu ihren Meisterschaften. Das LAZ Kreis Würzburg erhielt den BLV-Wimpel für hervorragende Jugendarbeit. Die Sportlerehrung des LAZ Kreis Würzburg durften wir erstmals im Spiegelsaal unseres Sponsors Fa. Neubert in Heidingsfeld veranstalten. |
| 1994 |
| "V" wie "Victory"- das Siegeszeichen machte Stephan Ditterich als neuer bayerischer B-Jugend-Hallenmeister im Stabhochsprung. Ihren ersten Titel mit dem Stab gewann die dreizehnjährige Monika Götz im Nürnberger Franken-Stadion bei den Schülermeisterschaften. Gleiches gelang ihrer Dauerrivalin Katja Öhrlein im Hochsprung der Altersklasse W13. Ansonsten war dies das Jahr der Senioren. Bei den Bayerischen Meisterschaften siegten in ihrer Altersklasse Rudolf Veit (100m), Friedebert Reble (Hammer), Dr. Hans Walter (Dreikampf) und Konrad Gerhard (Fünfkampf). Beide letztgenannten siegten jeweils auch bei den S&umml;ddeutschen Titelkämpfen, während Rudolf Veit im Fünfkampf dort die Vizemeisterschaft erreichte. Anton Först bereicherte die LAZ-Broschüre mit seinem lebendigen Bericht über die Teilnahme an den Europa-Meisterschaften in Athen. Das Veitshöchheimer Stadion war wiederum Schauplatz des Werfertages. Auch die A-Schülermeister- schaften des Bezirks Unterfranken fanden dort statt. Güntersleben übernahm die Bezirks-Staffelmeisterschaften. Den Wanderteller des BLV-Bezirkes für hervorragende weibliche Jugendarbeit nahmen wir in Empfang. |
| 1995 |
| Zum 31.12.1994 verließ der TSV Lengfeld das LAZ Kreis Würzburg. Die sechs verbliebenen Vereine erlebten einen erfreulichen Aufschwung. Gleich zu Beginn der Hallensaison schickte sich unser Frauen-Siebenkampf-Team in der Besetzung Miriam Roth, Claudia Schick und Marion Schick an und besiegte die bayerische Konkurrenz. Gleiches gelang der Schülerinnen-Mannschaft in Markt Schwaben. Monika Götz, Katja Öhrlein und Kristina Finger siegten mit 161 Punkten Vorsprung vor LG Kreis Kronach. Als flottes Mädchen-Trio beherrschten Birgit Albert, Claudia und Marion Schick die bayerische Konkurrenz über 3x800m. Im Höhenflug befand sich Monika Götz bei den Bayerischen Schülermeisterschaften in Altötting. Nach dem Weitsprungsieg der AK W14 überquerte sie mit dem Stab 3,66m und holte sich damit auch die bayerischen Rekorde von der Schülerinnen- bis zur Frauenklasse und gleichzeitig den Deutschen Schülerinnenrekord. Einen weiteren bayerischen Rekord im Siebenkampf der Schülerinnen W14 ließ sie bei den Deutschen Schülermeisterschaften in Hannover folgen, wo sie die Silbermedaille holte. Den vierten Mannschaftstitel beim DSMM-Endkampf in Passau besorgte unsere Mädchenmannschaft in überlegener Manier. Für die Seniorentitel zeichneten Gaby Braunwarth (100m), Friedebert Reble (Hammer), Anton Först (Stab) und Konrad Gerhard (Weit) bei den "Bayerischen" verantwortlich. Deutscher Seniorenmeister mit dem Stab wurde Anton Först, während Konrad Gerhard im Weitsprung die Vizemeisterschaft erreichte. Großkampftag herrschte bei der Ausrichtung der Unterfränkischen Meisterschaften im Siebenkampf der Schülerinnen, bzw. Achtkampf der Schüler, verbunden mit der Ausrichtung der Bestenkämpfe der Schülerinnen und Schüler B/C in Veitshöchheim. Die Mittelstreckenstaffeln des Bezirks übernahm fast traditionsgemäß Güntersleben. In Viareggio/Italien bereiteten sich in den Osterferien unsere Athleten auf die Saison vor. |
| 1996 |
| Der Mehrkampf entwickelte sich zu einer zwischenzeitlichen Domäne im LAZ. Claudia Schick, Selma May und Marion Schick sicherten in der Münchener Werner von Linde-Halle zum zweitenmal den Bayerischen Meistertitel der Frauen. Auch die Schülerinnen-Mannschaft erntete im Siebenkampf den süßen Lorbeer. In Garmisch-Partenkirchen siegten Monika Götz, Katja Öhrlein und Debora Sauer. Zum erstenmal tauchte in den Presseberichten die 4x400m A-Jugendstaffel auf. Als Meister ohne Medaille durften sich Sven Kuhn, Stefan Schrauth, Christian Schneider und Tobias Wittstadt fühlen. Ansonsten wurde diese Saison von der Schülerin Monika Götz beherrscht. Den bayerischen Schülerinnentiteln im Siebenkampf und im Stabhochsprung fügte sie noch die Stabhochsprungtitel der B-Jugend (Halle) und der A-Jugend hinzu. Mit 3,85m im Stabhochsprung erzielte sie einen neuen deutschen B-Jugendrekord. Eine ehrenvolle Berufung erhielt sie mit dem Einsatz im U17-National-Team beim Länderkampf Deutschland, Griechenland, Italien und Tschechien in Sparta/Griechenland. Weitsprungsenior Konrad Gerhard und Hammerspezialist Friedebert Reble sorgten für weitere Bayerntitel. Bei den Süddeutschen Seniorenmeisterschaften im Dreikampf sprang für Konrad Gerhard die Vizemeisterschaft heraus, ebenso wie für Gaby Braunwarth im 100m Hürdenlauf, allerdings bei den Deutschen Meisterschaften, wo wir Anton Först im Stabhochsprung als Deutschen Meister kürten. Die aufgesplitteten Unterfränkischen Meisterschaften nahmen uns bei den Nebenterminen in Veitshöchheim und in Güntersleben in die Pflicht. Höchberg war Ausrichter der Bezirksmeisterschaften in den Olympischen Staffeln. Weitere Höhepunkte für unsere Sportler waren die Beschaffung von neuen Trainingsanzügen, das Trainingslager in Viareggio, eine schöne LAZ-Sportlerehrung durch die Gemeinde Veitshöchheim und die Verleihung des BLV-Wimpels für hervorragende Jugendarbeit. |
| 1997 |
| Auch dieses Jahr dominierte wieder unser Stabhochsprung-As Monika Götz. Neben den bayerischen Titeln der B-Jugend (Halle) und der A-Jugend stach der Sieg bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Troisdorf hervor. Zum zweiten Platz reichte es bei den A-Jugend- meisterschaften, während sie bei den deutschen Titelkämpfen der B-Jugend und der Frauen jeweils die Bronzemedaille ersprang. Mit 4,15m stellte sie in dieser Saison einen neuen deutschen B-Jugend- rekord auf und stellte den deutschen Rekord der A-Jugend ein. Bei der Junioren-Europameisterschaft in Ljubliana musste sie allerdings auch Lehrgeld zahlen und schied in der Qualifikation aus. Im Nachwuchsbereich W14 tauchten zum erstenmal zwei neue Namen bei den Bayerischen Meisterschaften in Regensburg auf. Die dreizehnjährige Simone Langhirt (Stab) und die gleichaltrige Annika Hohnheiser (75m Sprint) überraschten die ältere Konkurrenz mit ihren Siegen. Vier bayerische Seniorenmeister (Friedebert Reble, Rudolf Veit, Anton Först, Konrad Gerhard) und zwei deutsche Seniorenmeister mit Anton Först (Stab) und Konrad Gerhard (Dreikampf) ließen auch diese Saison wieder sehr erfolgreich ausklingen. Erstmals wurde vom LAZ keine Meisterschaftsveranstaltung ausgerichtet. Die Saisonvorbereitung fand in den Trainingslagern in Viareggio und in Sigmaringen satt. Bedingt durch ein neues Neubert-Logo wurden unsere Athleten mit neuen Trikots ausgestattet. |
| 1998 |
| Gleich drei bayerische Meisterinnen stellte die Hochburg des Stabhochspringens in Bayern. Den B-Jugendtitel gewann Monika Götz, den Titel der AK W15 ersprang Julia Hack und den der W14 Simone Langhirt. Monika Götz erreichte zudem zweite Plätze bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen (Quali für EM Valencia) und bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Rhede. Zwischendurch sprang sie bei einem Sportfest in Troisdorf mit 4,31m neuen Weltrekord der Juniorinnen und gleichzeitig Deutschen Rekord der Frauen. Damit fuhr sie als Favoritin zu den Junioren-Weltmeisterschaften nach Annecy in Frankreich. Einen großen Bahnhof bereiteten ihr die Gemeinde und die Sportler, als sie aus Frankreich als frischgebackene Junioren-Weltmeisterin zurückkehrte. Im Sprint machte die vierzehnjährige Annika Hohnheiser mit neuem bayerischen Schülerinnen-Rekord über 75m abermals auf sich aufmerksam. Die Senioren verzeichneten ein ruhiges Jahr. Konrad Gerhard verteidigte seinen Weitsprungtitel zum wiederholten Mal. Anton Först belegte bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Stab Rang zwei und über 100m Hürden Rang drei. Nach den hessischen Auswärtsauftritten unserer Mehrkämpfer in den Vorjahren entschlossen wir uns die Unterfränkischen Mehrkampf- meisterschaften in Veitshöchheim durchzuführen. Erstmals fand die Saisonvorbereitung in Senigallia/Italien statt. |
| 1999 |
| Neben dem Stabhochsprung zeichneten sich die LAZ-Erfolge vermehrt im Sprintbereich ab. So siegte die fünfzehnjährige Annika Hohnheiser über 75m sowohl bei den Bayerischen Titelkämpfen als auch bei den Süddeutschen Meisterschaften. Einen weiteren bayerischen Meistertitel verbuchte sie in der 4x75m Staffel mit ihren Kameradinnen Bettina Struch, Sandra Schneider und Simone Langhirt. Diese wiederum gewann bei der älteren B-Jugend die bayerischen Stabhochsprungtitel in der Halle und im Freien. Dazu überraschte sie mit zweiten Plätzen bei den Süddeutschen Meisterschaften der Klasse W15 und bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften in Duisburg. Erstmals stellten wir mit Michael Kunzelmann in der Klasse M14 einen bayerischen Straßenlauf-Meister. Einen Erfolgsboom lösten auch unsere Senioren aus. Bei den Bayerischen Meisterschaften siegten Rudolf Veit (Weit), Anton Först (Stab) und Konrad Gerhard (Dreikampf). Bei den deutschen Titelkämpfen waren Konrad Gerhard (Fünfkampf) und Anton Först (100m Hürden) auf dem Treppchen ganz oben. Den zweiten Platz belegte Jungseniorin Miriam Roth (Speer) und den dritten Rudolf Veit (Weit). Eine Bronzemedaille im Stabhochsprung holte sich Anton Först in Gateshead/Großbritannien bei den Senioren-Weltmeisterschaften ab. Bei einem Qualifikationswettkampf in Hammelburg schaffte unsere Männermannschaft die künftige Teilnahme am Bayern-Cup. Im Mai wurde in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens (u.a. BLSV-Präsident Prof. Dr. Peter Kapustin) der Landesstützpunkt Würzburg eröffnet. Auch dieses Jahr trafen sich die unterfränkischen Mehrkämpfer wieder zu den Bezirksmeisterschaften im Veitshöchheimer Stadion und die Mittelstrecken- Staffeln ermittelten ihre Meister auf der Günterslebener Sportanlage. Trainingslager in Senigallia und Sportlerehrung bei Neubert im Kristallsaal zählten wiederum zu den Höhepukten der Saison. |
| 2000 |
| Die vierfache bayerische Meisterin im Stabhochsprung Simone Langhirt gewann sowohl bei der B-Jugend als auch bei der A-Jugend im Freien und in der Halle. "LAZ Kreis Würzburg im Staffelglück" mit Eva Störrlein - Inka Reichert - Lisa Dausacker und Annika Hohnheiser über 4x200m titelte die Main-Post nach dem Sieg bei den Bayerischen Meisterschaften in der Quelle-Halle in Fürth. Im Freien gelang das gleiche Kunststück über 4x400m mit Regina Leberfinger - Eva Dausacker - Kristina Henig und Lisa Dausacker. Völlig überraschend kam der bayerische Juniorentitel über 100m für Christian Schneider im oberfränkischen Hof. Erfolgreichster Athlet war Senior Konrad Gerhard: erst deutscher Meister, dann im finnischen Yväskylä sogar Europa- meister im Fünfkampf. Rudolf Veit wurde ebenfalls deutscher Meister im Fünfkampf und bei der EM in Finnland Dritter. Den Bayerntitel im Dreikampf und Speerwurf holte sich Dr. Hans Georg Walter. In bewährten Händen lagen auch dieses Jahr wieder die Unter- fränkischen Meisterschaften in den Mittelstreckenstaffeln in Güntersleben. Zur Ausrichtung der Bezirks-Mehrkampfmeisterschaften mussten wir wegen "Wurmbefall" unseres Rasens in Veitshöchheim nach Würzburg in die Feggrube ausweichen. Die Trainingsgruppe, die in Senigallia die Saison vorbereitete, umfasste mittlerweile 18 Sportler. Ein seit Jahren geplantes Vorhaben fand mit der Einrichtung von Sportarbeitsgemeinschaften Leichtathletik am Gymnasium in Veits- höchheim im Herbst seine Verwirklichung. Der Bayerische Leichtathletik-Verband verlieh uns im Rahmen der Landesmeisterschaften im Münchener Dante-Stadion das Prädikat "Talentezentrum des BLV". |
| 2001 |
| Die Trainingsgruppe von Sprinttrainer Christoph Hack und die Stabhochspringerin Simone Langhirt dominierten im Jugendbereich die bayerische Leichtathletikszene. Fünf bayerische Meistertitel ersprinteten alleine die Staffeln, 4x400m mJA (Andreas Dellantonio- Joannes Struch-Clemens Lott-Laslo Reichert), 4x100m wJA (Sandra Schneider- Annika Hohnheiser- Eva Störrlein- Lisa Dausacker), 4x400m wJA (Bettina Struch-Kristina Henig- Inka Reichert- Lisa Dausacker), 4x100m wJB (Bettina Struch- Annika Hohnheiser- Lisa Dausacker- Sandra Schneider), 3x800m wJB (Elisabeth Riepel-Kristina Henig-Lisa Dausacker). Dazu kamen die Landestitel von Annika Hohnheiser über 60m in der Halle wJB und 100m wJB, von Lisa Dausacker 400mH wJB und von Simone Langhirt im Stabhochsprung wJB in der Halle und im Freien, sowie im Stabhochsprung der wJA. Eine Bronzemedaille in 1:30,73 min über 4x200 Meter in der Erfurter Steigerwaldhalle holten unsere Sprinter Christian Schneider, Stefan Schrauth, Sebastian Struch und Sven Walterschen bei den Süddeutschen Meisterschaften. Die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle beendete Simone Langhirt mit einem siebten Platz. Im Braunschweiger Stadion im Sommer waren dann Freud und Leid ganz nah beisammen. Während sich Annika Hohnheiser bereits im Staffel-Vorlauf eine Verletzung zuzog und alle Titelhoffnungen sowie die Teilnahme an der Jugend-WM in den Wind schreiben musste, durfte sich Stabartistin Simone Langhirt über die Deutsche Vizemeisterschaft freuen. Lisa Dausacker stand überraschend im 400m Hürdenfinale und belegte den siebten Platz. Simone Langhirt qualifizierte sich dabei schon als zweite Athletin nach Junioren-Weltmeisterin Monika Götz für eine Junioren- Weltmeisterschaft. In Debrecen/Unparn freute sie sich mit ihrem Erfolgstrainer Freddy Schlund über neue persönliche Bestleistung und Platz vier. Auch die Senioren sorgten wieder für mehrere bayerische Meistertitel. Miriam Roth in der Halle (5x), im Freien (2x), Gaby Braunwarth (1x) und Rudolf Veit im Fünfkampf waren als Meister ihrer Altersklasse erfolgreich. Rudolf Veit belegte zudem bei den Süddeutschen Meisterschaften im Mehrkampf den zweiten Platz. Die Saisonvorbereitung unserer LAZ-Athleten fand in Italien in San Benedetto und in Viareggio, sowie in Spanien in Alicante statt. Den unterfränkischen Mehrkämpfern boten wir an zwei Tagen in der Würzburger Feggrube wieder gute Bedingungen bei den Mehrkampf- meisterschaften des Bezirkes. Die Sportarbeitsgemeinschaften an den Veitshöchheimer Schulen wurden wieder aufgelöst. Das Höchberger Kulturstüble war Schauplatz einer in diesem Jahr sehr umfangreichen Sportlerehrung. Die Sprinter Stefan Schrauth und Christian Schneider (die ungleichen Zwillinge aus Rimpar) wurden bei dieser Gelegenheit vom Leistungssport verabschiedet, da künftig der Beruf im Vordergrund steht. |
| 2002 |
| Die 18 bayerischen Meistertitel dieser Saison gingen ausschließlich auf das Konto der weiblichen Jugend und Frauen. Siebenmal waren dabei die Staffeln erfolgreich, zehn Einzeltitel und der Gewinn der weiblichen DJMM rundeten das erfreuliche Ergebnis ab. 4x200m Halle wJB (Tamara Lukas- Bettina Struch- Sandra Schneider- Inka Reichert) 4x200m Halle wJA (Eva Störrlein- Lisa Dausacker- Bettina Struch- Sandra Schneider) 3x800m wJA (Kristina Henig- Elisabeth Riepel- Lisa Dausacker) 4x100m wJA (Tamara Lukas- Lisa Dausacker- Eva Störrlein- Annika Hohnheiser) 4x400m wJA (Elisabeth Riepel- Bettina Struch- Inka Reichert- Lisa Dausacker) 4x100m F (Lisa Dausacker- Eva Störrlein- Regina Leberfinger- Annika Hohnheiser) 4x400m F (Regina Leberfinger- Lisa Dausacker- Eva Dausacker- Kristina Henig) Sprinterin Annika Hohnheiser sammelte fünf Einzeltitel,Stabhochspringerin Simone Langhirt drei, ElisabethRiepel (800m) und Lisa Dausacker (400mH) waren je einmal erfolgreich. Den bayerischen Mannschaftstitel errangen: Hohnheiser- Störrlein- Schneider- Langhirt- E. Riepel- Franz- Struch- Reichert- L. Dausacker- Arendt- Graf Die Medaillen bei Süddeutschen Meisterschaften holten Laslo Reichert über 400m Hürden in Bronze, Silber gewann die wJB in der Besetzung Inka Reichert- Katharina Franz- Bettina Struch- Tamara Lukas über 4x100m. Mit der Goldmedaille und den Titel eines Süddeutschen Meisters wurden überraschend unsere 4x100m Staffel der Schüler in Homburg/Saar ausgezeichnet. Am Erfolg beteiligt waren Christian Frey- Julian Hartmann- Andreas Fleder- David Löhner. Dritte Plätze bei den Deutschen Meisterschaften erreichten auch Annika Hohnheiser über 200m der Juniorinnen in Hamburg und über 200m der wJA in Mönchengladbach. In der Halle in Hanau gelang die gleiche Platzierung unserer Stabhochspringerin Simone Langhirt. Auch die 4x400m Staffel der wJA in der Besetzung Elisabeth Riepel- Lisa Dausacker- Annika Hohnheiser- Eva Störrlein ließ sich in Wattenscheid bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille umhängen. Die Silbermedaille beim Sprint über 4x100m der wJA in Mönchengladbach bei den Deutschen Jugendmeisterschaften erkämpften Bettina Struch- Lisa Dausacker- Annika Hohnheiser- Eva Störrlein. Höhepunkt der Staffelerfolge war der Sieg bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Hamburg. In der erfolgreichen 4x400m Staffel kamen Regina Leberfinger- Eva Dausacker- Lisa Dausacker- A66nnika Hohnheiser zum Einsatz. Im Seniorenbereich verzeichneten wir Gerd Plaat (Speer) und Konrad Gerhard (Weitsprung) als Bayerischer Meister. Für den Bezirk richteten wir in Güntersleben die Mittelstrecken- Staffelmeisterschaften aus, in Veitshöchheim wurden unter unserer Regie die Meister und Besten der Schüler in den Vierkämpfen ermittelt. Am 30. Oktober des Jahres konnte auf Vermittlung unseres Sprinttrainers Christoph Hack im Würzburger Rathaus mit dem Vorstand von LAC Quelle Fürth/München von 1860 und dem LAZ Kreis Würzburg der Vertrag einer Startgemeinschaft unterzeichnet werden. Der Name der Startgemeinschaft lautet: LAC Quelle Fürth/München von 1860/Würzburg |
| 2003 |
| Fünfzehn bayerische Einzeltitel durch Sprinterin Annika Hohnheiser, Stabartistin Simone Langhirt (3),Diskusrecke Patrick Werner (3), Sprinterin Tamara Lukas, Allrounderin Elisabeth Riepel, Diskuswerferin Kristina Gehrig (3), Langhürdler Laslo Reichert und Diskuswerferin Elisabeth Wallrapp, dazu zweiundzwanzig Staffeltitel durch Annika Hohnheiser (4x200m Halle F , 4x200m Halle wJA), Eva Störrlein (4x200m Halle, 4x100m F), Bettina Struch (4x400mHalle F, 4x400m wJA), Lisa Dausacker (4x400m Halle F), Tamara Lukas (4x200m Halle F, 4x200m Halle wJA), Elisabeth Riepel (4x200m Halle, Cross wJB, 4x400m wJB, 4x400m F), Christine Arend (Cross wJB), Verena Weisenberger (Cross wJB), Laslo Reichert (4x400m M , 4x400m Jun), Clemens Lott (4x100m Jun), Tobias Tauböck (4x400m Jun), Gabriel Winterstein (4x100m mJA), Katharina Franz (4x400m wJA und, Regina Leberfinger (4x400m F) in den diversen Quelle-Staffeln machten uns sehr erfolgreich. Süddeutsche Meisterin wurde Stabhochspringerin Simone Langhirt in der Halle in Hanau und 400m Hürdenläufer Laslo Reichert bei den Juniorenmeisterschaften in Falkenstein. Auch Annika Hohnheiser und Eva Störrlein erreichten in der 4x200m Staffel den Titel eines Süddeutschen Meisters in der Hanauer Halle ebenso wie Annika Hohnheiser und Regina Leberfinger über 4x400 Meter bei den Juniorenmeisterschaften in Regensburg. Zweite Plätze verzeichneten Simone Langhirt im Stabhochspringen der Frauen in Regensburg und Eva Störrlein über 200m bei den Süddeutschen Juniorenmeisterschaften in Falkenstein, sowie noch einmal Eva Störrlein zusammen mit Annika Hohnheiser über 4x100 Meter in Regensburg. Bronzeränge belegten bei den Süddeutschen Hallen- Meisterschaften in Hanau Clemens Lott und Sven Walterschen mit der 4x200m Staffel und Sprinterin Annika Hohnheiser über 60 Meter. In Regensburg lief Laslo Reichert im 4x400m-Team ebenfalls auf den dritten Rang. Deutschen Meistern gratulierten wir gleich dreimal, als unsere Athleten von den Jugendmeisterschaften aus der Leverkusener Halle heimkehrten. Annika Hohnheiser holte den Titel über 200m der weiblichen Jugend unter dem Hallendach. Kristina Gehrig und Patrick Werner siegten mit dem Diskus bei der Jugend B im Rahmen der Deutschen Winter-wurfrmeisterschaften. In Uerdingen wurde Eva Störrlein in der 4x100m Staffel der Juniorinnen zur Deutschen Meisterin gekürt. Zweite Plätze bei Deutschen Meisterschaften erreichten zudem Eva Störrlein und Regina Leberfinger über 4x400 Meter, sowie Simone Langhirt im Stabhochsprung der Juniorinnen in Ürdingen. In Fulda anlässlich der nationalen Jugendmeisterschaften erhielt Gabriel Winterstein in der 4x100m Staffel ebenso die Silbermedaille wie unsere Simone Langhirt im Stabhochsprung. Dazu kamen die Bronzemedaillen von Annika Hohnheiser und Tamara Lukas über 4x200m bei den Jugend-Hallenmeisterschaften in Leverkusen, sowie von Stabartistin Simone Langhirt. In Uerdingen bei den Juniorenmeisterschaften gelang Laslo Reichert mit der 4x400m Staffel ebenfalls der dritte Platz. Erwähnenswert ist auch der fünfte Platz beim Endkampf DJMM unserer weiblichen Jugend in Wunsiedel. Die U20- Europameisterschaften in Tampere/Finnland brachten für Stabhochspringerin Simone Langhirt den siebten Rang. Ihre erste internationale Medaille holte sich Diskuswerferin Kristina Gehrig bei den U18-Weltmeisterschaften in Sherbrooke/Kanada mit dem dritten Platz ab. Mit Patrick Werner stellten wir im Diskuswerfen einen weiteren Teilnehmer bei diesen Weltmeisterschaften. In Veitshöchheim richteten wir die Bezirksmeisterschaft in den Blockwettkämpfen der Schüler aus. Die BLV-Kreismeisterschaften wurden unsererseits offen ausgeschrieben, um den Fürther Athleten eine Startmöglichkeit zu bieten . Auch diese Veranstaltung fand unter unserer Regie in Veitshöchheim statt. Die BLV-Stützpunkte Wurf, Stabhoch und Sprint veranlassen die Verantwortlichen des BLV in Würzburg ein Sportinternat einzurichten. Mit unserer Diskuswerferin Lucia Volkheimer wurde dieses Projekt auch tatsächlich gestartet. Die traditionellen Ostertrainingslager fanden in Grosseto und in Viareggio statt. Die Sportlerehrung ging wiederum im Höchberger Kulturstüble über die Bühne. |
| 2004 |
| "Auf bayerischer Ebene fuhren die Diskuswerfer sieben Landestitel ein, zwei weitere kamen durch je einen Kugelstoß- und einen Stabhochsprungsieg dazu. Dreizehn Athleten holten ihren Landessieg in einer der diversen „Quelle-Staffeln“. Mit Annika Hohnheiser im 4x200m-Team und Stabhochspringerin Simone Langhirt stellten wir in Stuttgart und in Arnstadt jeweils die Süddeutsche Meisterin. In Ludwigsburg bei den Süddeutschen Meisterschaften erreichte Simone Langhirt den zweiten Platz im Stabhochwettbewerb. Zur Deutschen Jugendmeisterin (B-Jugend) in Neubrandenburg (Winter) und in Jena wurde zweimal Diskuswerferin Kristina Gehrig gekürt. Ein dritter Platz bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Heilbronn ging auf das Konto von Stabartistin Simone Langhirt. Mit Christian Frey, Julian Hartmann und David Löhner stellten wir drei Sprinter für die 4x100m Staffel der Jugend B, die den vierten Platz in Jena bei den Jugendmeisterschaften erreichte. Ebenfalls einen vierten Platz ersprinteten Annika Hohnheiser und Eva Störrlein im 4x100m Juniorenteam bei den Meisterschaften in Heilbronn. Eva Störrlein wiederholte diese Platzierung im 4x400m Team zusammen mit Elisabeth Riepel am gleichen Tag. Platz fünf erreichten Werferin Lucia Volkheimer mit dem Diskus der weiblichen Jugend B und Tamara Lukas in der 4x100m Staffel der weiblichen Jugend B. Die sechsten Ränge teilten sich Diskuswerfer Patrick Werner (MJA), Langhürdler Julian Hartmann (MJB) und die Riepel-Schwestern Anna und Elisabeth bei der weiblichen Jugend A über 4x400m. Diskuswerferin Elisabeth Wallrapp (WJA) steuerte in Jena einen siebten Platz bei, ebenso wie Simone Langhirt im Stabhochsprung der Frauen in Braunschweig. Den achten Platz in Braunschweig erkämpfte das 4x400m-Quelleteam mit Laslo Reichert. Zu Länderkampfeinsätzen kamen Simone Langhirt in der U23-DLV-Mannschaft in Birmingham und Kristina Gehrig im U18-Team des DLV. Beide gewannen dabei ihre Wettbewerbe im Stabhochsprung und Diskuswurf. Bei den U20-Weltmeisterschaften im italienischen Grosseto landete der Diskus von Kristina Gehrig auf dem zehnten Rang. Die Senioren trugen in der Altersklasse W30 durch Katja Friedrich im Kugelstoßen einen weiteren Deutschen Meistertitel bei. Im Weitsprung der AK 70 hatte Konrad Gerhard bei den Deutschen Meisterschaften einen stärkeren Rivalen und landete auf Platz zwei. Dafür stellte er in Bayern im Dreikampf der AK 70 einen neuen Bayerischen Rekord auf. Der Bayerische Leichtathletik-Verband verlieh dem LAZ Kreis Würzburg auf einer Urkunde bereits zum zweiten Mal den Titel „Talentezentrum des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes“. Auch in diesem Jahr fanden die Unterfränkischen Langstaffelmeisterschaften in Güntersleben statt. Die Unterfränkischen Mehrkampfmeisterschaften für alle Altersklassen wurden vom LAZ in der Feggrube in Würzburg veranstaltet. Die jährliche Sportlerehrung im Januar mit viel Prominenz fand in Veitshöchheim in der Schule statt. |
| 2005 |
| "Acht bayerische Meisterschaften in den Staffelwettbewerben und weitere sechs Titel über 200m, 400m, Crosslauf, Diskus, 200m und Stabhochsprung stehen in der Bilanz auf Landesebene. Als Süddeutsche Meister der männlichen Jugend B notieren wir in Wetzlar Julian Hartmann und David Löhner über 4x100m. Ein hervorragender zweiter Platz über die Stadionrunde sprang zudem für Julian Hartmann heraus. Im Stabhochsprung der Frauen landete Simone Langhirt bei den Süddeutschen Meisterschaften in Karlsruhe auf dem vierten Platz. Zweimal fünfte Plätze ersprintete sich in Wetzlar David Löhner über 100m und 200m der männlichen Jugend B. Platz sieben (Kugel) und Platz acht(Diskus) bei den Frauen gehen auf das Konto von Annemarie Volkheimer. Die Deutsche Meisterschaft im Diskuswurf der weiblichen Jugend A in Sindelfingen gewann Kristina Gehrig. Auch Elisabeth Riepel erreichte ihren ersten Deutschen Meistertitel im Crosslauf-Team bei den Meisterschaften in Darmstadt. In der männlichen Jugend B überraschte das 4x100m Sprint-Team bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig mit dem Vizemeistertitel. Die Würzburger Christian Frey, Julian Hartmann und David Löhner standen dabei im Mittelpunkt. Favoritin Kristina Gehrig belegte im Diskuswettbewerb der weiblichen Jugend in Braunschweig ebenfalls den zweiten Platz. Patrick Werner im Diskus (Winter) der männlichen Jugend A in Sindelfingen und Julian Hartmann über 400m Hürden der männlichen Jugend B in Braunschweig landeten jeweils auf dem vierten Platz. 800m-Spezialistin Elisabeth Riepel überraschte bei der weiblichen Jugend A in Braunschweig mit dem fünften Rang, während Patrick Werner dort bei der männlichen Jugend den sechsten Platz belegte. Den gleichen Rang holte sich Simone Langhirt bereits im Winter in der Frauenkonkurrenz des Stabhochsprungs in Sindelfingen. Für Diskuswerferin Lucia Volkheimer blieben im Winter in Sindelfingen Platz sieben bei der weiblichen Jugend A, im Sommer in Braunschweig musste sie mit Rang acht vorlieb nehmen. Einen DLV-Länderkampf bestritt Kristina Gehrig (Diskus) in Halle, bevor sie zum großen Wurf ausholte und U20-Europameisterin in Kaunas/UDSSR wurde. Ein Highlight waren die U23-Europameisterschaften in Erfurt für Stabspringerin Simone Langhirt auf dem undankbaren vierten Platz. Bei der Universiade in Izmir/Türkei belegt sie Rang fünf. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt ersprang sie sich die Bronzemedaille. Die Senioren hielten sich in diesem Jahr im Leistungsbereich sehr bedeckt. Im Nachwuchsbereich führten wir in diesem Jahr zum ersten Mal die Aktion „Schnellster Sprinter Würzburgs“ durch. Ca. 1000 Schüler liefen dabei die 30 Meter durch die Lichtschranke. Das Finale fand auf dem Universitätssportgelände am Hubland statt. Dort waren wir auch Gastgeber für die B und C-Schüler Unterfrankens, die in Würzburg ihre Bestenkämpfe absolvierten. Zur Sportlerehrung versammelten sich die LAZ-Sportler erstmals im Margetshöchheimer Rathaus. |
| 2006 |
| "Über die Hälfte der 22 bayerischen Meistertitel wurden LAZ-Sportlern in den Staffelwettbewerben umgehängt. Die Einzeltitel verteilten sich auf die Werfer (3), Stabhochspringer (4), Sprinter (2) und Mehrkampf-Mannschaft (1). Die Medaillen bei den Süddeutschen Meisterschaften holte alle drei Sprinterin Annika Hohnheiser. Gold gab es für 4x200m in der Erfurter Steigerwaldhalle und Bronze im 200m Lauf. Bronze sprang auch in Kandel bei den Meisterschaften über 400m heraus. Dort landeten Joschua Deckert bei der männlichen Jugend B im Diskuswurf auf dem vierten und im Kugelstoßen auf dem fünften Platz. Gleiche Platzierung gelang Matthias Küsters im Stabhochsprung der männlichen Jugend B. Der sechste Platz von Simone Langhirt im Frauen-Stabhochsprung und die siebten Plätze von Claudia Sibilski über 200m der Damen und Patrick Werner im Diskuswurf der Männer sorgten für ein zufrieden stellendes Ergebnis in Kandel. Unangefochten fielen bei den Deutschen Meisterschaften die Titel im Diskuswurf der weiblichen Jugend im Winter in Leipzig und im Sommer in Bochum-Wattenscheid jeweils an Kristina Gehrig. Die Deutschen Juniorenmeisterschaften in Bautzen sahen unsere Stabhochspringerin Simone Langhirt mit Bronze dekoriert auf dem Siegerpodest. Patrick Werner erzielte im Diskuswurf den fünften Platz und Annika Hohnheiser kam über 400m als Achte ins Ziel. Auch Joschua Deckert erreichte bei der männlichen Jugend B in Bochum-Wattenscheid den Endkampf und platzierte sich dabei auf Rang acht. Kristina Gehrig bestritt einen DLV-Jugendländerkampf in Toulouse/Frankreich auf dem fünften Platz. Die U20-Weltmeisterschaften in Peking/China standen unter ungünstigen Bedingungen für die Europäer, Kristina kam im Diskuswurf dort auf Rang zehn. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Dortmund holte sich Simone Langhirt im Stabhochsprung die Vizemeisterschaft. Erwähnenswert bei den Senioren sind die drei Titel in der AK 70 für Konrad Gerhard (Weit, Speer, Dreikampf). Die Bezirksmeisterschaften fanden zusammen mit dem Finale „Schnellster Sprinter Würzburgs“ auf dem Universitätssportgelände am Hubland statt. Die Gemeinde Güntersleben empfing die LAZ-Sportler zur traditionellen LAZ- Sportlerehrung. Am 17.12. wurde der Förderkreis „Freunde des Leichtathletikzentrums Würzburg“ in Veitshöchheim aus der Taufe gehoben. |